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Aluminiumlegierungen für Gießformen
Aluminiumlegierungen für Gießformen (ausgewählte Legierungen) können als solche bezeichnet werden, wenn sie folgende grundlegende Eigenschaften besitzen:
- Auswahl an starken Dicken (mindestens 400 mm, keine Standard-Dicken bei der Herstellung von Aluminiumplatten).
- Gleichbleibende mechanische Eigenschaften entlang der gesamten Dicke der Platte (ohne "Kernrisse")
- Hohe Maßbeständigkeit, auch nach der Späneabfuhr.
- Eignung zu notwendigen (Nach-)Behandlungen wie z.B.: Schweissen, Photogravüre, chemische Vernickelung, usw.
In der folgenden Grafik werden die unterschiedlichen Familien von Aluminiumlegierungen allgemein vorgestellt: die nummerische Benennung mit 4 Ziffern der Familien (5xxx, 6xxx, 2xxx, 7xxx, entsprechen Legierungen wie z.B. 5083, 6082, 2017, 7075) bezieht sich auf die internationale Norm EN-AW.
In diesen Familien kann man verschiedene Aluminiumlegierungen für Gießformen finden, mit denen die Hersteller normalerweise bekannte Markenzeichen (z.B. FIBRAL®, CERTAL® SPC. usw.) verbinden.

Die wichtigsten Aluminiumlegierungen für Gießformen gehören zur Familie 7xxx der 2. Generation (Legierungen, welche Elemente zur Kornverfeinerung für eine bessere Verhärtung, Feinheit des Spans und somit bessere Bearbeitbarkeit enthalten). Weitere sind in der Familie 2xxx (mit Härtemitteln) oder 5xxx zu finden, die zwar gute Anwendungsmöglichkeiten bieten, aber auf Kleinserien oder Reaktions-Spritzgußverfahren (RIM) beschränkt sind.
Weitere Infos über Aluminiumlegierungen von Alcan für den Formenbau finden Sie im entsprechenden Abschnitt in der Bibliothek.
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